Am Anfang jeder Überlegung zu einem Immobilienobjekt steht die Frage, welchen Wert hat mein Immobilie bzw. was kann am Markt erzielt werden?

Um eine qualifizierte Bewertung erstellen zu können, ist eine sorgfältige Innenbesichtigung sowie die Einsicht sämtlicher Unterlagen unsere Basis, für eine detaillierte und professionelle Bewertung.

Mit einer führenden Bewertungssoftware ermitteln wir den aktuellen Wert Ihrer Immobilie (Sachwert und Ertragswert). Zudem prüfen wir im Marktvergleichswertverfahren die momentanen Verkaufsmöglichkeiten.

Anhand dieser Daten erstellen wir Ihnen eine Übersicht der ermittelten Werte, sowie eine Vermarktungsstrategie.

Gerne ermitteln wir den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie. Teilen Sie uns mit was wir für Sie bewerten dürfen:

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Das Sachwertverfahren

Wie beim Ertragswertverfahren werden hierbei Bodenwert und Wert der Bauten getrennt ermittelt. Bei den Bauten wird unterschieden zwischen Außenanlagen und dem Gebäude selbst. Die Frage lautet: Was würde es kosten, genau dasselbe Gebäude heute herzustellen? Dieser Wert wird dann vermindert um die Alterswertminderung für gebrauchte Immobilien, also die Abschreibung.  

Die sogenannten Normalherstellungskosten hat der Gesetzgeber mit Stand 2010 aufgeführt, für Mehrfamilienhäuser genauso wie für Garagen oder Schweineställe – zu finden als „NHK 2010“ in der „Richtlinie zur Ermittlung des Sachwerts„.

Um die Lage auf dem jeweiligen Immobilienmarkt sowie der regionalen Baupreisverhältnisse einzupreisen, muss eine „Marktanpassung“ vorgenommen werden. Im Idealfall haben die Gutachterausschüsse der Gemeinden dafür einen Sachwertfaktor, ansonsten muss ihn der Immobilienbewerter schätzen.


Das Ertragswertverfahren

Diese Berechnungsmethode wird für vermietete oder verpachtete Immobilien angewandt. Miete oder Pacht werden wie Zinsen gesehen und hochgerechnet bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Wohnung oder das Haus wegen Abnutzung wertlos wird. Es geht dabei um die Frage: Wie viel Kapital brauche ich heute, um solche Zinsen in der Zukunft zu bekommen? Das ist dann der Ertragswert des Gebäudes.

Zunächst müssen die Einkünfte aber um „Bewirtschaftungskosten“ bereinigt werden. Damit wird berücksichtigt, dass auch z.B. eine vermietete Wohnung laufend Geld kostet, das nicht umgelegt werden kann. Sie kann möglicherweise auch mal eine Zeitlang leerstehen und keine Einnahmen generieren.

Bei der Hochrechnung werden die Restnutzungsdauer und der „Liegenschaftszinssatz“ eingerechnet. Der Liegenschaftszinssatz ist ein Wert, den in der Regel die Gutachterausschüsse der Gemeinden fortlaufend berechnen. Er soll den örtlichen Immobilienmarkt widerspiegeln, also die aktuellen Preise. Je höher er ist, desto geringer ist der Verkehrswert einer Immobilie.